Das Programm

Auf dieser Seite möchte ich Ihnen den Unterrichtsablauf vorstellen. Dieser kann natürlich, bedingt durch das Alter und die Teilnahme der Schüler und deren Fragen, variieren.
Im Vordergrund steht immer die altersgerechte Aufklärung über eine Querschnittlähmung. Dabei wird der „Stoff“ so verpackt, dass selbst die jüngsten Schüler ein Verständnis für dieses Thema bekommen.

Fragen über Fragen

Der Beginn des Unterrichts ist in etwa bei allen Klassenstufen gleich. Ich erzähle in chronologischer Reihenfolge meine Unfall- bzw Lebensgeschichte, die stellvertretend für viele andere Rollstuhlfahrer-Schicksale steht. Denn in den meisten Fällen ist ein Unfall oder auch eine Krankheit dafür verantwortlich, dass man auf den Rollstuhl angewiesen ist. Die Themen werden mit zunehmenden Alter der Schüler, komplexer und inhaltlich anspruchsvoller. In der Regel werden ca.3 Schulstunden für dieses Projekt benötigt.

Um verschiedene Themen besser verständlich zu machen, werden praxisbezogene Experimente und Rollenspiele durchgeführt. Was dabei mit einem Pezziball, einer Lampe, Stromkabel usw gemacht wird, erfahren Sie im Unterricht!

Die Themen ...

… die im Unterricht besprochen und erklärt werden sind sehr vielfältig und haben nicht nur etwas mit dem Rollstuhl und meiner Behinderung zu tun.
  • Was ist eine Behinderung und ist diese eventuell sogar ansteckend?
  • Was bedeutet es eigentlich gelähmt zu sein und welche Rolle spielen die Nerven dabei?
  • Welche Probleme kommen auf einen zu, wenn man querschnittgelähmt ist?
  • Kann man als Rollstuhlfahrer Auto fahren?
  • Wie „geht“ ein Rollstuhlfahrer zur Toilette?
  • Wie fühlt es sich an, im Rollstuhl unterwegs zu sein und nicht mehr auf Augenhöhe zu kommunizieren?
  • Sozialer Umgang mit einem Menschen, nicht nur mit Handicap: Ausgrenzung ,Hilfe, Mitleid, Courage
  • Wie kann ich mich vor Unfällen schützen und wie sichere ich mich davor ab?
  • Träume und Ziele im Leben
  • Treppe rauf,Treppe runter. Korrekte Hilfeleistung
  • Und vieles mehr…